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Spannende Zeitreise für Weltenbummler & Historikfans

Wer die meterhohe Schiffswand hinaufblickt, bekommt sofort ein Gefühl dafür, was Abschiednehmen damals bedeuten konnte. Von der Gangway noch einen letzten Blick auf die Liebsten erhaschen, winken und schon beginnt die Reise ins Ungewisse.

Für mehr als sieben Millionen Menschen war Bremerhaven der Start in ein neues Leben. Zwischen 1830 und 1974 gelangten die Auswanderer von diesem deutschen Hafen nach Amerika. Dieser Augenblick des Aufbruchs begleitet Besucher im Deutschen Auswandererhaus. Begeben Sie sich realitätsnah in die spannenden Stationen dieser Zeitreise durch 300 Jahre deutsche Migrationsgeschichte.

Das Erlebnismuseum ist nicht nur außergewöhnlich aufgebaut, sondern nutzt integrative Elemente zum besseren Verständnis und Einfühlungsvermögen. Eine preisgekrönte Geschichte von Emigranten, die bewegt. So erleben Sie hautnah den Moment des Abschieds an der Kaje und die emotionale Ankunft in der Neuen Welt nach einer turbulenten Atlantiküberquerung. Ein Rundgang führt die Besucher des Museums wieder zurück nach Deutschland. Entdecken Sie in einer Ladenpassage die realen Schicksale von verschiedenen Einwanderern wie den Hugenotten, Gastarbeitern und Bürgerkriegsflüchtlingen.

Im Anschluss an die Museumspräsentation können Sie etwas in der eigenen Familiengeschichte stöbern und recherchieren. Gibt es auch in Ihrer Familie ausgewanderte Vorfahren? Finden Sie es heraus.

So macht Museum Spaß!

Als damals unzählige Menschen die Koffer packen mussten, konnten sie meist nur wenige Erinnerungsstücke mitnehmen. Welche Emotionen die Auswanderer auf ihrer Reise begleiteten und wie viele persönliche Schicksale mit diesem Schritt verbunden waren, wird hier im Deutschen Auswandererhaus erzählt. Lesen Sie aus individuellen Auswandererbiografien und tauchen in eine Welt voller Unsicherheit und Hoffnung ein. Angefangen bei dem Moment, in dem das Schiff vom Hafen ablegt und Menschen sich zuwinken, bis zur Ankunft in der neuen, aber noch unbekannten Heimat.

Video: Deutsches Auswandererhaus Bremerhaven

An Bord gelangten Millionen Auswanderer mit den Zielen Brasilien, USA, Australien, Argentinien und Kanada. Besonders interessant: Manche hinterließen ihre Biografie, andere nur ihr Abfahrtsdatum. Aber am Ende beschäftigt sich das Deutsche Auswandererhaus in Bremerhaven mit der Frage, warum zog diese Person den Abschied vor und fieberte einem Leben in der Fremde entgegen? War dies eine freiwillige Entscheidung oder vielmehr eine erzwungene Reaktion auf politische und soziale Entwicklungen?

Die Überquerung des Atlantiks

Im Deutschen Auswandererhaus begeben Sie sich mitten ins Geschehen. Werden Sie Teil dieser dramatischen Überfahrt, detailgetreu rekonstruiert. In „echten“ Schiffsräumen atmen sie die beklemmende Luft unter Deck und können sich in die Reisebedingungen zu verschiedenen Epochen hineinversetzen. Hier erfahren Sie alles über die schwierigen Verhältnisse an Bord, das düstere Zwischendeck eines Seglers aus dem Jahre 1850 und wie sich Auswanderer in dieser Zeit in den überfüllten Schlafsälen gefühlt haben müssen. Originalgetreue Sanitärräume von einem Schnelldampfer aus dem Jahre 1880 lassen erahnen, dass die Reisewochen nicht annähernd halb so vergnügungsreich, sondern mit großen Belastungen verbunden waren.

Gibt es im Ankunftshafen eine Zukunft?

Das Deutsche Auswandererhaus in Bremerhaven veranschaulicht in drastischer und sehr realistischer Form, welche bürokratischen Hürden und visuellen Eindrücke die Auswanderer über sich ergehen lassen mussten und mit wie vielen Einschränkungen diese Zeit für sie verbunden war. Eindrucksvolle Ankunftsstation: Ellis Island. Nach der entbehrungsreichen Überfahrt mussten sich die Einwanderer in der Einwanderungsbehörde der USA einfinden. Schon damals war es längst nicht eindeutig klar, ob man in das Land einreisen durfte und der dauerhafte Aufenthalt bewilligt werden würde.

Ab den 1890-er Jahren verschärften die USA sämtliche Bestimmungen für Einwanderer. So kam es, dass nicht wenige der Ankömmlinge wieder ihr Heimatland zurückkehren mussten. Bis darüber entschieden wurde, wer bleiben durfte und wer nicht, für den wurde Ellis Island zum vorübergehenden Zuhause.

Die kleine Insel vor New York sah mehr als 12 Millionen Menschen einwandern, trägt aber auch das Schicksal unzähliger Abgewiesener und wird deshalb „Insel der Tränen“ genannt. So manche Hoffnung zerbrach auf diesem Eiland.

Das Deutsche Auswandererhaus Bremerhaven ist das größte Erlebnismuseum, das sich dem Thema Auswanderung widmet. Nehmen Sie sich zumindest einen halben Tag Zeit und folgen dieser multimedialen Inszenierung.

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