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Delfine in der deutschen Nordsee

Mit etwas Glück können Sie in Ihrem Urlaub an der Nordsee Delfine beobachten. Abgesehen von vereinzelten Sichtungen, kommen Delfine wie der Große Tümmler und der Weißschnauzendelfin eher in Gruppen vor. Wobei der Große Tümmler in der deutschen Nordsee selten anzutreffen ist.

Sichtungen sind hin und wieder möglich, auch wenn diese Delfine in der Region nicht mehr heimisch sind. Sie stehen auf der Roten Liste Deutschland, gelten aber seit 1970 als ausgestorben. Doch der Tümmler ist mit einer sehr hohen Anpassungsfähigkeit ausgestattet und kann sich hervorragend mit sich verändernden Umgebungen arrangieren. Findet er angemessene Schutzräume vor und die Lebensbedingungen erweisen sich als günstig, ist es nicht auszuschließen, dass sich eine Population in der Küstenregion erneut aufbaut.

Mehr Delfine in der Nordsee

Als Hauptursache für die Zunahme von Delfinen in der Nordsee sind die ansteigenden Temperaturen des Meerwassers sowie ein reichhaltiges Nahrungsangebot von Heringen, Makrelen, Tintenfischen und manchmal auch Sardinen. Delfine sind neugierig, freundlich und intelligent. Sie finden an der Gesellschaft von Menschen Gefallen und schwimmen voller Elan neben Schiffen her. Doch eines sollte man dennoch niemals vergessen: Delfine sind Raubtiere. Selbst ein Spiel kann jederzeit mit unangenehmen Folgen enden, wenn sich der 400 Kilogramm schwere Tümmler auf einen Menschen wirft. Also lieber Abstand halten und den Anblick einfach nur genießen!

Video: Sonnensegler #15 Delfine und ein Wal auf See

Delfine sind Vagabunden. Woher kommen sie? Sie sind in der Nordsee nicht heimisch, da sie sich hier nicht vermehren. Allerdings bietet das Terrain interessante Nahrungsquellen. Vielleicht jagen die Tiere auch Schwärmen von Heringen und Dorschen hinterher und tauchen plötzlich an ganz anderen Stellen des Gewässers wieder auf. Gerade war das Wasser noch schön flach, im nächsten Augenblick schwimmen Tausende Delfine im Süden der Nordsee. Was früher eher dem Tümmler zugeschrieben wurde, macht heute der Weißschnauzendelfin. In unregelmäßigen Abständen sind auch Weißseitendelfine und Gemeine Delfine zu sehen. Besonders rar macht sich der Rundkopfdelfin, Schwertwale, Blauweiße Delfine und die Grindwale.

Delfine sehen nicht, sie hören und erkennen sich gegenseitig an den unterschiedlichen Pfiffen. Zum Aufspüren ihrer Beute nutzen sie deshalb die Ohren. Mit einer Art Echoortung können die Tiere die Größe der schwimmenden Fische und ihre Richtung sowie die Geschwindigkeit erkennen. Je nach Stärke des Signals folgt der Delfin dem Ursprung. Schiffsmotoren und eine hohe Frequenz im Gewässer selbst machen die Gruppe unruhig. Durch den Lärm der Schifffahrt und den Bauarbeiten auf dem Meer werden diese Arten zunehmend verdrängt. Zur Bedrohung werden aber vor allem giftige Stoffe, die durch die permanent steigende Umweltverschmutzung zu hoch werden. Hinzu kommt die stetige Überfischung von Arten, die dem Delfin als Lebensgrundlage dienen.

Schutz der Delfine in der Nordsee

An die Strände der deutschen Nordsee werden ab und an Delfine angespült. Seit 1991 schützt Deutschland sein Nordseegewässer verbindlich mit anderen angrenzenden Ländern, um die Lebensräume der kleinen Walarten zu schützen. Das Programm soll ihre Verbreitung fördern und die Verschmutzung verringern sowie Informationen zum Erhalt ihrer Lebensräume verbreitet werden.

Faszination Delfinbeobachtung

Diese Tiere haben etwas Fröhliches, Verspieltes an sich. Sind sie anwesend, ist ein Tag in der Delfinbeobachtung unvergesslich. Flipper zieht uns magisch in seinen Bann. Ob kleiner oder großer Fan, dieser freundliche Delfin konnte jeden begeistern. Genau das suchen wir an den Seitenlinien des Bootes, wenn wir über die unruhige Nordsee schippern. Wie die kleinen, quirligen Meeressäuger aussehen und welche Faszination sie ausüben, ist jedem klar. Warum sie immer wieder die Nähe zum Menschen suchen und eine Art Begrüßungsritual vollziehen, ist weniger bekannt. Die meisten Sichtungen gibt es vor der Küste von Sylt, Norderney, Amrum und Borkum. Insgesamt tummeln sich zwölf Arten von Delfinen in der Nordsee. Wo sie an die Wasseroberfläche kommen, sind die Fontänen des Blaslochs zu erkennen. Durch ihre Atmung fallen Sie in ihren Durchzugsgebieten oder Jagdrevieren auf. Zudem organisiert sich die Gruppe bei der Futterbeschaffung und Eingrenzung der Fischschwärme. Sie möchten unbedingt Teil dieses faszinierenden Naturschauspiels werden? Halten Sie während Ihres Ferienhaus Urlaubs etwas Ausschau, vielleicht haben Sie ja Glück und Flipper heißt Sie an der Nordsee herzlich willkommen!

Weitere wissenswerte Informationen für Ihren Nordsee Urlaub:

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Die deutsche Nordsee befindet sich an der nördlichen Küste zwischen Dänemark und Holland und erstreckt sich auf einer Länge von gut 450 Kilometer.

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